19. June 2019

Von der Idee zum eigenen Unternehmen

Ist mein Geschäftsmodell zukunftsfähig?

Damit aus einer Idee ein erfolgreiches Unternehmen wird, müssen Jungunternehmer im Vorfeld verschiedene Kernfragen beantworten: Welches Paket von Produkten und/oder Services bieten wir an? Was ist unsere Zielgruppe? Besteht für dieses Produkt/Service eine Marktlücke? Wie gross ist unsere Konkurrenz oder welchen Mehrwert können wir dem Kunden bieten? Welche Partner benötigen wir, um unsere Ziele zu erreichen? Wie wird man auf uns Aufmerksam? Welche Ressourcen benötigen wir?

Dies sind einige Kernfragen, welche vor Realisierung und Umsetzung einer Idee zu einem Geschäftsmodell/Unternehmen beantwortet werden müssen.

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Welche Rechtsform passt zu meinem Geschäftsmodell?

Neben der Idee zum Unternehmen ist auch die Wahl der Rechtsform von Bedeutung. Neben Einzelunternehmen sind Aktiengesellschaften (AG) und Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) die am häufigsten gewählten Rechtsformen. Bei der Wahl der Rechtsform spielen Faktoren wie Risiko, Haftungsfragen, Kapitalbedarf, Aussenbild der Unternehmung, Anzahl Beteiligte oder Umfang und Grösse des Unternehmens, Steuern und Sozialversicherungen eine wesentliche Rolle. Sollen die Eigentumsverhältnisse nicht öffentlich einsehbar sein, empfiehlt sich die Gründung einer AG. Ist nur wenig Gründungskapital vorhanden und das private Eigentum soll vor allfälligen Haftungsansprüchen geschützt werden, ist eine GmbH empfehlenswert. Gründungstechnisch am einfachsten und günstigsten ist die Einzelfirma, wobei sich hier aber Nachteile in Haftungsfragen ergeben. Daher ist eine gute Abwägung zur Wahl der Rechtsform notwendig.

 

Vom Grobkonzept zum Business- und Liquiditätsplan

Erstellen Sie aus den oben beantworteten Fragen (Grobkonzept) einen Businessplan. Dieser beinhaltet sämtliche Punkte der Unternehmensplanung, von der  Rechtsform über Strategie, Markt- und Unternehmensanalyse, Marketingkonzept und Infrastrukturplanung bis zur Liquiditätsplanung und Finanzierung. Er ermöglicht eine systematische Vorgehensweise und die frühzeitige Erkennung von Problemen. Die Liquiditätsplanung ist ein wichtiger Teil davon und soll aufzeigen, wie das Kapital beschafft als auch die Zahlungsfähigkeit gewährleistet werden soll.

Für eine Kreditgewährung bei der Bank ist ein solider Liquiditätsplan meist unerlässlich. Gerade in der Anfangsphase hat ein Unternehmen hohe Ausgaben wie zum Beispiel Investitionen, Anschaffungen, Materialeinkäufe, Löhne etc. Die Einnahmen erfolgen jedoch erst später, da der Rechnungsstellung eine Warenlieferung resp. Leistungserbringung vorausgeht und zudem eine Zahlungsfrist für den Kunden besteht. Um Liquiditätsengpässe zu vermeiden, sollte der Finanzierung daher eine grosse Bedeutung zugemessen werden.

Dies sind nur einige der Punkte, welche auf dem Weg zum eigenen Unternehmen Beachtet werden müssen. Wir empfehlen Ihnen sich in jedem Fall von einem Treuhänder beraten zu lassen.

16. June 2019

Wir suchen dich!

Du möchtest eine kaufmännische Berufslehre in Angriff nehmen und bist auf der Suche nach einer Lehrstelle? Dich interessiert die Treuhand- und Immobilien- Branche? Dann bist du hier genau richtig!

Wir haben noch eine Lehrstelle mit Beginn 2. August 2020 frei.

Weitere Informationen zur Lehrstelle und den Bewerbungsmodalitäten findest du HIER.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

18. March 2019

Lass dir helfen! – LifeCycle by TCAG

Mit der aktuellen Plakatkampagne lancieren wir unser neues Produkt!
Der LifeCycle by TCAG bietet die Möglichkeit einer ganzheitlichen und vollumfänglichen Beratung, welche verschiedene Lebens- und somit Themenbereiche berücksichtigt und auf diese optimal abgestimmt ist. Wir begleiten Sie ein Leben lang!

Steuerberatung, Heirat, Familienplanung, Versicherungen, Wohneigentum, Selbständigkeit, Vorsorgeplanung, Nachfolgeregelung, Erbteilung, Nachlassverwaltung …. usw.

Im Leben wird man immer wieder mit Fragen und Themen konfrontiert, von denen man nicht immer so genau weiss, was die Entscheidungen für Folgen haben oder welche Optionen sich bieten – weil man im entsprechenden Bereich kein Spezialist ist.

Das Treuhand Center ist der Spezialist – Wir können helfen!

Hier finden Sie die ganze Kampagne

14. March 2019

Newsletter 1|2019

Am 13. März ist bereits der 5. Newsletter des Treuhand Centers versendet worden!

Der Newsletter bietet aktuelle News aus dem Treuhand Bereich und erinnert an wichtige Termine. Neben diesen aufschlussreichen Informationen werden zusätzlich unsere Mitarbeiter in einem individuellen Steckbrief in den Fokus gesetzt.

Bleiben Sie auf dem laufenden und abonnieren Sie unseren Newsletter.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie HIER, zum direkt lesen.

26. February 2019

Kryptowährung - in der Steuererklärung deklarieren

Im letzten Newsletter konnten Sie sich ein Bild von der Technologie Blockchain machen, welche auch für Kryptowährungen wie Bitcoins verwendet wird. Nun widmen wir uns der steuerlichen Behandlung solcher Kryptowährungen. Gekauft sind Bitcoins relativ einfach, jedoch geht schnell vergessen, dass dieses „Geld“ auch in der Steuererklärung angegeben werden muss.

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Einheiten in Kryptowährungen (Coins) sind keine Wertpapiere, können steuerlich gesehen aber mit Bargeld oder Edelmetallen verglichen werden. Zurzeit existieren rund 1‘500 verschiedene Kryptowährungen; bekannt und weit verbreitet sind unter anderem Bitcoin, Ethereum, Ripple und Litecoin. Es gibt keinen global einheitlichen Umrechnungskurs, jedoch existieren je nach Handelsvolumen aktuelle Marktwerte, welche im Internet ersichtlich sind.

Guthaben in Kryptowährungen unterliegen der Vermögenssteuer und müssen somit in der Steuererklärung deklariert werden. Um eine möglichst einfache und leicht nachvollziehbare Deklaration zu ermöglichen, werden die Kryptowährungen in der Steuererklärung des Kantons Graubünden im Formular 2 „Wertschriften- und Guthabenverzeichnis“ erfasst. Den Nachweis für den Bestand an Kryptowährungen erbringt man am einfachsten mit einem Ausdruck der Jahresendbestände aus dem sogenannten „Wallet“ (die digitale Brieftasche). Der jeweilige Steuerwert für die zehn bekanntesten Kryptowährungen wird auf der Webseite der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) publiziert und kann so in die Steuererklärung übernommen werden. Hat die ESTV zu einer Kryptowährung keinen offiziellen Kurswert festgelegt, wird der Jahresendkurs der gängigsten Handelsplattform zur Bewertung herangezogen.

Gewinne oder Verluste aus dem Kauf resp. Verkauf von Kryptowährungen sind bei natürlichen Personen, welche die Währung im Privatvermögen halten, steuerfrei resp. nicht abziehbar. Je nach Umfang, Art und Finanzierung der Transaktionen liegt aber keine private Vermögensverwaltung vor, sondern eine selbständige Erwerbstätigkeit. Hier empfiehlt es sich, die notwendigen Abklärungen und Vorkehrungen frühzeitig zu treffen.

Entschädigungen für das „Mining“ von Kryptowährungen stellen jedoch immer steuerbares Einkommen dar, da es ein Entgelt für das „Mining“ ist. Fallen zur Erzielung dieser Entschädigungen Auslagen an, können diese von den Einnahmen abgezogen werden. Die Entschädigungen abzüglich allfälliger Auslagen sind als Einkommen zu deklarieren.

Werden Lohnzahlungen in Form von Kryptowährungen ausgerichtet, so müssen diese vom Arbeitgeber im Lohnausweis deklariert werden.

25. February 2019

Neue Abgabe für Radio und Fernsehen ab 2019(RTVG)

Ab dem 1. Januar 2019 wird eine gerätunabhängige Abgabe für Radio und Fernsehen erhoben. Abgabepflichtig sind nebst Privathaushalten auch Unternehmen mit Sitz, Wohnsitz oder Betriebsstätten in der Schweiz. Voraussetzung ist der Eintrag im MWST-Register und das, dass Unternehmen einen jährlichen Gesamtumsatz von mindesten 500'000 Franken (ohne MWST) erzielt.

Bei Privathaushalten wird eine Abgabe von 365 Franken pro Jahr erhoben, dies entspricht 1 Franken pro Tag. Bei Abgabepflichtigen Unternehmen geht der RTVG vom jährlichen Gesamtumsatz aus, hierbei wird Ihr Unternehmen in eine Tarifkategorie eingeteilt. Der Kategorie wurde im Vorfeld ein bestimmter Abgabebetrag zugeteilt.

23. January 2019

Neuerungen Steuererklärung 2018

Martina Müller hat für die Ausgabe der Bündner Wochenzeitung vom 11. Januar 2019 einen Artikel über Neuerrungen beim Ausfüllen der Steuererklärung 2018 geschrieben.

Sollten Sie den Artikel noch nicht gelesen haben, stellen wir Ihnen diesen gerne zum Herunterladen zur Verfügung.

16. January 2019

Steuern - Checkliste 2018

Ob Sie Ihre Steuererklärung selbst erstellen oder diese Aufgabe an uns übertragen, unsere Checkliste hilft Ihnen in jedem Fall die nötigen Unterlagen zusammen zu tragen. Daher stellen wir Ihnen die überarbeitete und aktuallisierte Version für das Steuerjahr 2018 gerne hier zum Download bereit.

Haben Sie die Steuererklärung bis jetzt selbst ausgefüllt und wollen diese Arbeit zukünftig einem Treuhänder übertragen? Scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren - wir beraten Sie gerne.

Checkliste 2018

17. December 2018

UDPATE 3/18

Die dritte Ausgabe des Update ist Online.

Im aktuellen UpDate erhalten Sie Tipps zum Kauf und Unterhalt von Eigentumswohnungen. Ein weiteres Augenmerk wird auf den Vorsorgeauftrag und die Wahrung der Selbstbestimmung gelegt. Weitere Themen in der dritten Ausgabe sind, Scheidung und Todesfall als Gefahr für das Unternehmen und die neuen Radio- und TV-Gebühren.

Wie immer in der letzten Ausgabe des Jahres, findend Sie die Übersicht über die Beiträge und Leistungen für die Sozialversicherungen.

Sollten Sie ein Print Exemplar wünschen, können Sie dieses gerne bei uns anfordern oder Sie lesen das UpDate direkt online und laden es hier herunter.

11. September 2018

MWST-Abrechnung Online einreichen

Ab dem 1.1.2019 kann die MWST Abrechnung nur noch online eingereicht werden. Dies bedeutet dass bereits die MWST-Abrechnung für das 1. Quartal 2019 elektronisch eingereicht werden muss. Für das MWST-Pflichtige Unternehmen hat dies zur Folge, dass man sich bis Ende Dezember unter https://www.gate.estv.admin.ch/suissetax/mwst registrieren und ein Benutzerprofil erstellen muss. Nach der Registrierung ist für mindestens eine Person im Unternehmen direkt im Benutzerprofil eine Vollmacht zu beantragen.

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Die Vollmacht wird auf dem Postweg eingeschrieben zugestellt und muss anschliessend unterschrieben an die ESTV retourniert werden. Erst nach Prüfung der Vollmacht durch die ESTV werden die nötigen Berechtigungen im Benutzerprofil frei geschaltet und die Registrierung kann als abgeschlossen angesehen werden.

Damit wir Ihnen die MWST-Abrechnung auch weiterhin vorbereiten können, empfehlen wir Ihnen, sich baldmöglichst zu registrieren. Nach erfolgreich abgeschlossener Registrieren können Sie dem Treuhand Center das Recht erteilen die MWST-Abrechnung zu erstellen.

Eine detaillierte Anleitung finden Sie am Ende dieses Beitrags. 

Nach erfolgtem Ausfüllen der MWST-Abrechnung werden Sie per Email benachrichtigt, können die Abrechnung prüfen und definitiv einreichen.

Gerne beraten wir Sie detailliert über die verschiedenen Möglichkeiten und unterstützen Sie bei der Registrierung und Anmeldung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Eidg. Steuerverwaltung.

 

Anleitung: Anmeldung MWST Online einreichen

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